Hypericum perforatum, allgemein bekannt als Johanniskraut, ist ein leuchtend gelb blühendes Kraut, das seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet wird. Es ist vor allem für seine stimmungsaufhellende Wirkung bekannt, doch seine medizinischen Anwendungen reichen weit über die psychische Gesundheit hinaus. Entdecken wir 30 beeindruckende Vorteile dieses kraftvollen Krauts – beginnend mit dem wirkungsvollsten – und erfahren anschließend, wie Sie es zu Hause für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzen können.
30 Vorteile von Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Bei leichten bis mittelschweren Depressionen – Verbessert die Stimmung durch Einfluss auf den Serotoninspiegel.
Reduziert Angstzustände und nervöse Anspannung – Beruhigt das Nervensystem ohne sedierende Wirkung.
Hilft bei saisonal abhängiger Depression (SAD) – Bietet natürliche Stimmungsaufhellung in den Wintermonaten.
Verbessert die Schlafqualität – Hilft bei Schlaflosigkeit durch Entspannungsförderung.
Lindert Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren – Gleicht Stimmungsschwankungen bei Frauen in den Wechseljahren aus.
Unterstützt die Wundheilung – Beschleunigt die Hautreparatur und reduziert Entzündungen bei örtlicher Anwendung.
Lindert Nervenschmerzen – Wirkt als natürliches Heilmittel bei Neuralgie und Ischias.
Lindert PMS-Symptome – Hilft bei Reizbarkeit, Brustspannen und Müdigkeit.
Bekämpft leichte Virusinfektionen – Enthält antivirale Verbindungen, die den Körper bei der Abwehr von Erkältungen und Herpes unterstützen können.
Lindert leichte Verbrennungen und Sonnenbrände – Kühlt und regeneriert die Haut bei Anwendung als Öl.
Beruhigt Hämorrhoiden – Hilft, Schmerzen, Schwellungen und Reizungen zu reduzieren.
Fördert die Leberfunktion – Unterstützt die natürliche Entgiftung des Körpers.
Reduziert Gelenkentzündungen – Hilft bei arthritisbedingten Schmerzen.
Lindert Muskelschmerzen und -verspannungen – Wirkt als entspannendes Mittel in Massageölen.
Stärkt die Immunantwort – Kann die Abwehrkräfte des Körpers gegen Krankheitserreger verbessern.
Verbessert Fokus und Konzentration – Unterstützt kognitive Klarheit und Aufmerksamkeit.
Lindert Verdauungsbeschwerden – Hilft bei Verdauungsstörungen und Blähungen.
Reduziert Blasenreizungen – Lindert leichte Harnwegsbeschwerden.
Beruhigt Hautreizungen und Ausschläge – Kann Ekzeme, Schuppenflechte und juckende Haut lindern.
Unterstützt die Genesung von emotionalen Traumata – Bietet sanfte emotionale Unterstützung bei Trauer oder Verlust.
Reguliert den Appetit – Gleicht Heißhunger und emotionales Essen aus.
Lindert Zahnschmerzen bei örtlicher Anwendung – Leicht betäubende Wirkung.
Reduziert die Intensität von Kopfschmerzen – insbesondere Spannungskopfschmerzen.
Verbessert das allgemeine Wohlbefinden – Fördert ein Gefühl von Leichtigkeit und Motivation.
Hilft bei der Raucherentwöhnung – Kann Reizbarkeit und Heißhunger reduzieren.
Reguliert den Hormonhaushalt – Beeinflusst das endokrine System sanft.
Nützlich bei postoperativen Nervenschmerzen – Kann Kribbeln oder Brennen lindern.
Antibakterielle Unterstützung bei Hautwunden – Reduziert das Infektionsrisiko.
Lindert Milchschorf bei Babys (nur äußerlich) – Mild genug für die Kopfhautpflege.
Reduziert mit der Zeit das Auftreten kleiner Narben – Fördert die Hautregeneration.
Hausgemachte Anwendung von Johanniskraut
Nach der Ernte oder dem Kauf (getrocknet oder frisch) lässt sich Hypericum perforatum zu einfachen, wirksamen Hausmitteln verarbeiten. Nachfolgend finden Sie einige bewährte Methoden zur Herstellung eigener Zubereitungen.
- Johanniskrautöl (aufgegossenes Öl zur Haut- und Schmerzlinderung)
Zutaten:
Frische Johanniskrautblüten
Olivenöl (oder ein anderes Trägeröl wie Sonnenblumen- oder Mandelöl)
Ein Glas mit Deckel
Anleitung:
Die frischen Blüten leicht anstoßen, um den Saft freizusetzen.
Ein sauberes Glas locker mit den Blüten füllen.
Vollständig mit Öl bedecken. Glas verschließen.
Das Glas 2–4 Wochen lang an ein sonniges Fensterbrett stellen und alle paar Tage leicht schütteln.
Das Öl färbt sich tiefrot. Abseihen und in einer dunklen Flasche aufbewahren.
Anwendung:
Auf schmerzende Muskeln und Gelenke einmassieren.
Auf Wunden, Verbrennungen, Insektenstiche oder Nervenschmerzen auftragen.
Bei Hämorrhoiden oder rissiger Haut anwenden.
- Johanniskraut-Tinktur (gegen Stimmungsaufhellung und Angstzustände)
Zutaten:
Getrocknete Johanniskrautblüten
Hochprozentiger Alkohol (z. B. Wodka oder Brandy)
Braunglas-Tropfflasche
Anwendung:
Ein Glas zu 1/3 mit getrocknetem Johanniskraut füllen.
Mit Alkohol aufgießen, bis die Kräuter vollständig bedeckt sind.
Verschließen und 4–6 Wochen an einem dunklen Ort aufbewahren, dabei gelegentlich schütteln.
Abseihen und in Tropfflaschen füllen.
Dosierung:
Normalerweise 1–2 ml (20–40 Tropfen) in Wasser oder Tee, bis zu 3-mal täglich.
Hinweis: Vor der Kombination mit anderen Medikamenten einen Arzt konsultieren.
- Johanniskrauttee (für gute Stimmung und Verdauung)
Zutaten:
1 TL getrocknetes Johanniskraut
1 Tasse kochendes Wasser
Zubereitung:
Das getrocknete Kraut in eine Teetasse geben.
Mit kochendem Wasser übergießen und 10–15 Minuten ziehen lassen.
Abseihen und langsam trinken.
Anwendung:
Ein- bis zweimal täglich trinken, um die Stimmung zu verbessern, die Verdauung zu fördern und zu entspannen.
- Johanniskrautsalbe (heilender Balsam bei Hautirritationen)
Zutaten:
Johanniskrautöl
Bienenwachs
Optional: ätherisches Lavendelöl
Zubereitung:
1 Tasse Johanniskrautöl mit ¼ Tasse Bienenwachs erwärmen, bis es geschmolzen ist.
Nach Belieben 10–15 Tropfen ätherisches Öl hinzufügen.
In Dosen oder Gläser füllen und fest werden lassen.
Anwendung:
Auf Verbrennungen, Hautausschläge oder Wunden auftragen und lindern.
Ideal bei Windelausschlag, rissigen Lippen und Narben.
- Johanniskraut-Komposition