7 Gründe, warum Sie Süßkartoffeln in Ihre Ernährung aufnehmen sollten

Süßkartoffeln sind Wurzelgemüse, die seit Jahrtausenden angebaut werden. Diese stärkehaltigen Knollen gehören zur  Familie der Windengewächse (Convolvulaceae)  und stammen vermutlich aus Süd- und Mittelamerika. Heute werden weltweit über 400 verschiedene Sorten kultiviert. Sie eignen sich als Beilage oder als Zutat in Gerichten. Süßkartoffeln sind nicht nur lecker, sondern bieten auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Von der Regulierung des Blutzuckerspiegels über die Reduzierung von Entzündungen bis hin zur Unterstützung beim Abnehmen – hier sind einige Gründe, warum Sie Süßkartoffeln in Ihren Speiseplan aufnehmen sollten.

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Reduziert Entzündungen

Studien deuten darauf hin, dass Süßkartoffeln, insbesondere die violetten Sorten, entzündungshemmende Verbindungen enthalten. Auch die orangefarbenen Sorten sind reich an Beta-Carotin. Der Körper wandelt Beta-Carotin in Vitamin A um, ein starkes Antioxidans, das Entzündungen bekämpft. Tatsächlich decken die orangefarbenen Sorten 400 % des täglichen Vitamin-A-Bedarfs. Es empfiehlt sich, sie mit etwas Olivenöl zu verzehren, da das Fett die Vitamin-A-Aufnahme im Körper verbessert. 

Voller Nährstoffe

Süßkartoffeln sind reich an essenziellen Nährstoffen, die zur Erhaltung einer optimalen Gesundheit beitragen, wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Folsäure und Cholin. Kalzium ist wichtig für den Aufbau und Erhalt gesunder Zähne und Knochen. Es unterstützt zudem die Nagel- und Haargesundheit, insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren. Magnesium wirkt antioxidativ und hilft, den Blutdruck zu regulieren. Phosphor trägt zur Ausgewogenheit und Verwertung anderer Mineralstoffe und Vitamine wie Jod, Zink, Magnesium und Vitamin D bei. Folsäure ist besonders für Schwangere von Vorteil. Süßkartoffeln enthalten außerdem Beta-Carotin, das antioxidativ wirkt und gut für die Augengesundheit ist. 

Könnte beim Abnehmen helfen.

Süßkartoffeln enthalten resistente Stärke, die der Körper nicht verdauen kann. Eine Studie zeigte, dass diese Stärke die Freisetzung von Peptiden erhöht. Diese Peptide signalisieren dem Körper ein Sättigungsgefühl und reduzieren die Fettspeicherung. Übergewicht ist ein häufiger Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten. Daher ist ein gesundes Gewicht entscheidend, um diesen Erkrankungen vorzubeugen. 

Regulierung des Blutzuckerspiegels

Süßkartoffeln sind reich an Ballaststoffen und daher eine langsam verdauliche Stärkequelle. Diese Ballaststoffe sorgen dafür, dass Zucker langsamer vom Darm aufgenommen wird, was Blutzuckerspitzen vorbeugt. Sie enthalten außerdem Adiponektin, ein Protein, das von Fettzellen produziert wird und im Blutkreislauf zirkuliert. Menschen mit Insulinresistenz weisen häufig einen niedrigen Adiponektinspiegel auf. Eine Studie zeigte, dass „höhere Werte dieses Proteins mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes einhergehen“. Ballaststoffreiche Lebensmittel tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei, und eine Tasse Süßkartoffeln liefert 4 Gramm Ballaststoffe. 

Verbessert die Augengesundheit

Süßkartoffeln verdanken ihre orange Farbe dem Beta-Carotin-Gehalt. Unser Körper wandelt dieses Beta-Carotin in Vitamin A um, das für die optimale Augengesundheit unerlässlich ist. Vitamin A unterstützt die Bildung der Augenrezeptoren, die das Sehen ermöglichen und somit für klares Sehen sorgen. Süßkartoffeln liefern außerdem Anthocyane, die laut einer Studie die Augen feucht halten und Müdigkeit reduzieren. 

Kann vor Schwermetallen und Krebs schützen

Diese köstlichen Wurzelgemüse sind reich an Anthocyanen, die antioxidative Eigenschaften besitzen und Metalle binden können, um deren Ausscheidung aus dem Körper zu unterstützen. Anthocyane verlangsamen nachweislich das Wachstum von Krebszellen bei Brust-, Darm-, Blasen- und Magenkrebs. Obwohl Tierstudien die Wirksamkeit dieses Antioxidans im Kampf gegen Darmkrebs gezeigt haben, sind weitere Studien erforderlich, um diese Effekte auf menschliche Krebszellen zu bestätigen. 

Kann die Herzgesundheit verbessern

Die Ballaststoffe in diesen Gemüsesorten tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Sie binden die Gallensäuren im Darm, wodurch die Leber Cholesterin zur Produktion von Gallensäuren nutzt. Überschüssiges Cholesterin wird so aus dem Blutkreislauf entfernt. Dies kann Ihre Herzgesundheit verbessern, da ein hoher Cholesterinspiegel ein Risikofaktor für Herzerkrankungen ist. 

Mögliche Risiken

Süßkartoffeln bieten zwar viele gesundheitliche Vorteile, sollten aber am besten in Maßen genossen werden. Der Grund dafür ist ihr relativ hoher Oxalsäuregehalt, der das Risiko für Nierensteine ​​erhöhen kann. Wenn Sie bereits Nierensteine ​​hatten, sollten Sie den Verzehr von oxalathaltigem Gemüse einschränken. Kombinieren Sie Süßkartoffeln mit anderem Gemüse oder Salat und trinken Sie viel Wasser, um mögliche Risiken zu minimieren.

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