4 Teile von Hühnchen, die Sie vermeiden sollten – und warum sie möglicherweise nicht so gesund sind, wie Sie denken

Viele Menschen essen regelmäßig Hühnchen, da es als mageres, eiweißreiches Fleisch gilt. Doch nicht alle Teile des Huhns sind gleich gesund. Einige Stücke können versteckte Risiken bergen – sei es durch Fettgehalt, Zubereitungsart oder potenzielle Schadstoffe. Hier sind vier Teile von Hühnchen, die Sie besser meiden oder nur in Maßen genießen sollten – und warum:


1. Hühnerhaut

Warum vermeiden?

  • Sehr fettreich: Die Haut enthält viel gesättigtes Fett und Kalorien, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.
  • Trägt kaum Nährstoffe bei: Im Vergleich zum Muskelfleisch liefert die Haut wenig Proteine oder Vitamine.
  • Bei starker Bräunung (z. B. gegrillt oder frittiert): Kann krebserregende Stoffe wie heterozyklische Amine (HCA) oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bilden.

Tipp: Haut vor dem Kochen entfernen oder erst nach dem Garen abziehen, um Fettaufnahme zu reduzieren.


2. Hühnerflügel (Chicken Wings)

Warum vermeiden?

  • Fett- und kalorienreich: Besonders in der frittierten Variante oder mit zuckerhaltigen Soßen sind Wings alles andere als „leicht“.
  • Hoher Natriumgehalt: Bei industriell verarbeiteten Varianten steckt oft viel Salz drin, was den Blutdruck negativ beeinflussen kann.
  • Meist wenig Fleisch, viel Haut und Knochen: Das Verhältnis von Nährstoffen zu Kalorien ist eher ungünstig.

Tipp: Wenn Wings, dann lieber im Ofen ohne Panade und ohne Soße zubereiten.


3. Innereien (z. B. Leber, Herz, Magen)

Warum vermeiden?

  • Toxin-Speicher: Die Leber filtert Schadstoffe – in industriell aufgezogenen Tieren können dort Rückstände von Medikamenten oder Umweltgiften enthalten sein.
  • Sehr hoher Cholesteringehalt: Besonders Leber enthält große Mengen Cholesterin – schlecht für Menschen mit Herz-Kreislauf-Risiko.
  • Stark eisenreich – nicht immer positiv: Zu viel Eisen kann oxidativen Stress fördern, besonders bei Männern oder postmenopausalen Frauen.

Tipp: Innereien nur aus vertrauenswürdiger Bio-Quelle und in Maßen genießen.


4. Industriell verarbeitete Hühnchenteile (z. B. Chicken Nuggets, panierte Filets)

Warum vermeiden?

  • Stark verarbeitet: Oft mit Zusatzstoffen, Aromen, Konservierungsmitteln, Transfetten und Zucker angereichert.
  • Minderwertiges Fleisch: Häufig werden Reste, Haut, Sehnen oder Knochenanteile verarbeitet – nicht nur reines Muskelfleisch.
  • Hoher Kaloriengehalt bei wenig Nährwert: Panade + Fett = viele “leere” Kalorien.

Tipp: Selbst gemachtes Hühnchen mit frischen Zutaten ist immer besser als Tiefkühlprodukte oder Fast Food.


Fazit:

Nicht jedes Hühnchenteil ist automatisch gesund.
Achten Sie auf Zubereitungsart, Herkunft und Portionsgröße. Wenn Sie Hühnchen essen, greifen Sie am besten zu mageren Stücken wie Brustfilet ohne Haut oder Oberkeule ohne Panade – und bereiten Sie es möglichst fettarm und frisch zu.

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