Hausgemachte Pflaumenknödel stehen in der Pflaumensaison auf vielen Familien auf dem Tisch. Dank gefrorener oder kompostierter Pflaumen kann man sie aber das ganze Jahr über genießen. Dieses Gericht gelingt selbst Anfängern . Das Geheimnis liegt in gut gekochten Kartoffeln und der richtigen Mehlmenge.
Der Teig muss weich und geschmeidig, aber nicht zu fest sein. Die Klöße sollten nach dem Kochen weich und locker bleiben. Die Zubereitung der Klöße selbst ist sehr schnell. Man kann sie mit Mohn und Zucker, Hüttenkäse oder gerösteten Semmelbröseln und etwas zerlassener Butter servieren.
Zutaten
- 500 g gekochte Kartoffeln
- 200 g Vollkornmehl
- 1 Ei
- 20 reife Pflaumen
- eine Prise Salz
Zum Besprengen
- geschmolzene Butter
- gemahlene Mohnsamen mit Puderzucker
Verfahren
- Die Kartoffeln schälen und fein raspeln. Das Ei, eine Prise Salz und etwa die Hälfte des Mehls hinzufügen. Den Teig kneten und dabei portionsweise das restliche Mehl einarbeiten. Der Teig sollte weich und nicht klebrig sein.
- Kleinere Teigstücke abtrennen. Jedes Stück zu einem flachen Plätzchen formen und eine Pflaume in die Mitte legen. Die Ränder fest verschließen und zu einer glatten Kugel formen.
- Die Teigtaschen in kochendes Salzwasser geben und 8–10 Minuten garen. Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Sieb herausnehmen und mit zerlassener Butter bestreichen. Nach Belieben mit Mohn und Zucker oder gerösteten Semmelbröseln bestreuen.