Wie man aus einem Blatt einen Jadebaum zieht? Ein einfacher und effektiver Trick.

Die Jade-Pflanze ist eine immergrüne Sukkulente, die ursprünglich aus Südafrika stammt. Sie eignet sich besonders für alle, die keinen grünen Daumen haben. Die Jade-Pflanze ist nämlich sehr pflegeleicht, da sie nur wenig Wasser benötigt und mehrere Jahre alt werden kann. Erfahren Sie, wie Sie eine Jade-Pflanze aus einem Blatt vermehren können.

Die Jade-Pflanze (Crassula ovata) ist eine pflegeleichte Sukkulente, die als Zimmerpflanze im Topf gehalten wird. Diese Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) ist auch als Glücksbaum oder Freundschaftsbaum bekannt.

Legende: Jadebaum.

Wie kann man einen Jadebaum aus einem Blatt vermehren?

Jadebäume werden durch Stecklinge vermehrt. Dabei wird ein Teilstück der Mutterpflanze abgetrennt und in einen Topf oder direkt ins Freiland gepflanzt, um eine neue Pflanze heranzuziehen.

Der Jadebaum kann durch Blatt- oder Stammstecklinge vermehrt werden.

  • Blattstecklinge
Legende: Blattstecklinge.

Phase 1:

Nehmen Sie Blätter von der Mutterpflanze, schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer am Ansatz ab und wischen Sie sie mit einem sauberen Tuch ab. Lassen Sie sie anschließend an der Luft trocknen, damit sie sich erholen   und nicht faulen.

Schritt 2:

Wählen Sie kleine Terrakottatöpfe und füllen Sie diese bis 2 cm unter den Rand mit Blumenerde. Verwenden Sie spezielle Sukkulentenerde oder mischen Sie diese selbst aus Perlit, Sand und Kompost. Die Zugabe von Sand ist wichtig,   da er   die Drainage fördert  .

Schritt 3:

Stechen Sie kleine Löcher in das Substrat und legen Sie in jedes Loch ein Blatt. Achten Sie darauf, dass die Blätter sich nicht berühren.

Schritt 4:

Die Stecklinge müssen nicht gegossen werden. Besprühen Sie sie einfach alle 3 bis 4 Tage mit etwas Wasser.

Schritt 5:

Stellen Sie die Töpfe an einen hellen, aber halbschattigen Platz. Nach einigen Wochen werden Sie neue Blätter an der Basis der Stecklinge entdecken. Pflanzen Sie die neuen Triebe nun jeweils drei in einen ausreichend großen Topf um.

  • Stecklinge
Stecklinge.

Phase 1:

Mit einer Gartenschere einen dicken Stängel mit harten Blättern entfernen und ihn trocknen lassen, um die Heilung zu fördern.

Schritt 2:

Streuen Sie etwas Zimt auf einen Teller und wickeln Sie den Stängel in das Gewürz. Dies fördert die Wurzelbildung. Zimt wirkt nämlich   als natürliches Bewurzelungshormon.   Dieser Schritt ist optional, da Jadebäume auch ohne Hormone durch Stecklinge vermehrt werden können.

Schritt 3:

Wie bei Blattstecklingen   wählt man einen Terrakottatopf   und füllt ihn mit spezieller Blumenerde für Sukkulenten.

Schritt 4:

Graben Sie ein Loch in die Erde und setzen Sie den Stängel hinein. Bedecken Sie ihn mit Bewurzelungshormon, entweder natürlichem oder künstlichem. Verschließen Sie das Loch um den Stängel herum, ohne die Erde zu stark anzudrücken,   damit die Drainage nicht beeinträchtigt wird.

Schritt 5:

Stellen Sie den Topf an einen hellen Ort, aber nicht in die direkte Sonne, damit die Blätter nicht verbrennen. Nach drei bis vier Wochen werden Sie neue Triebe an der Spitze des Stängels bemerken. Das bedeutet, dass   Ihr Steckling erfolgreich Wurzeln geschlagen hat.

Gießen Sie den Steckling nicht, solange er Wurzeln schlägt, da er sonst faulen könnte. Denken Sie daran, dass Sie die Pflanze erst in einen größeren Topf umpflanzen können, wenn sie gut angewurzelt ist.

Wie pflegt man einen Jadebaum?

  • Bewässerung

Die Jade-Pflanze benötigt nur wenig Wasser.  Ihre sehr dicken Blätter ermöglichen es ihr, Wasser zu speichern   , wodurch der Bewässerungsbedarf gering ist. Darüber hinaus besitzen alle Sukkulenten fleischiges Gewebe, das reich an Wasser ist. Daher können sie Wasser speichern und   in trockenen Klimazonen oder auf trockenen Böden überleben.

Nach dem Umpflanzen der neuen Blätter genügt monatliches Gießen. Achten Sie darauf, das Laub beim Gießen nicht zu benetzen und entfernen Sie stehendes Wasser aus dem Untersetzer, um   Wurzelfäule vorzubeugen .

  • Belichtung

Die Jade-Pflanze benötigt Licht und Sonne, aber ganztägige Sonneneinstrahlung kann sie verbrennen. Sie bevorzugt Halbschatten.

  • Transplantation

Solange Sie Ihre Jade-Pflanze nicht zu viel gießen und der Topf nicht zu eng ist, müssen Sie sie nicht umtopfen. Es ist jedoch wichtig, die Erde nach zwei Jahren auszutauschen, um   der Pflanze ein trockeneres und frischeres Umfeld zu bieten.

  • Dünger

Wählen Sie einen stickstoffhaltigen Dünger, um Ihren Baum zu nähren und die Blüte anzuregen. Dickblattgewächse (Crassula) bilden im Frühjahr kleine weiße oder rosa Blüten.

  • Parasiten

Die gefürchtetsten Schädlinge der Jade-Pflanze sind Wollläuse. Diese Schädlinge richten an der Crassula großen Schaden an, insbesondere bei zu viel Wasser. Bei einem Befall sollten  die Blätter mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen abgewischt werden   .

 Mit nur Blättern oder einem Stängel der Jade-Pflanze kann man diese Pflanze vermehren und sie so lange behalten, wie man möchte.

Leave a Comment