Kennen Sie das? Sie wachen nachts mehrmals auf, weil die Blase drückt, doch wenn Sie auf der Toilette stehen, kommt nur ein schwacher Strahl? Oder Sie spüren tagsüber plötzlich einen extrem dringenden Harndrang, obwohl Sie gar nicht viel getrunken haben?
Was viele Männer fälschlicherweise als „normale Alterserscheinung“ abtun, ist in Wirklichkeit ein deutliches Signal der Prostata. Ab dem 40. Lebensjahr beginnt die Vorsteherdrüse bei fast allen Männern langsam zu wachsen – ein Prozess, der als gutartige Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie, BPH) bekannt ist.
Das Problem dabei: Die vergrößerte Drüse drückt direkt auf die Harnröhre und die Blase. Das führt nicht nur zu unruhigen Nächten und ständiger Müdigkeit im Alltag, sondern kann unbehandelt die Blasenfunktion nachhaltig schädigen.
Die 5 häufigsten Warnsignale einer vergrößerten Prostata:
1. Nächtlicher Harndrang (Nykturie): Sie müssen mehrmals pro Nacht aufstehen, wodurch Ihr tiefer, erholsamer Schlaf nachhaltig gestört wird.
2. Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl: Das Wasserlassen dauert spürbar länger und der Strahl hat nicht mehr die gewohnte Kraft.
3. Ständiges Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung: Direkt nach dem Toilettengang haben Sie das Gefühl, dass die Blase noch immer nicht ganz leer ist.
4. Plötzlicher, unaufschiebbarer Drang: Ein überfallartiges Bedürfnis, sofort eine Toilette aufsuchen zu müssen.
5. Tröpfeln nach dem Stuhlgang oder Wasserlassen: Lästiges Nachtröpfeln, das für Unbehagen und Peinlichkeit sorgt.